Was ist mir wichtig? Ein Selbst-Test für nächsten Sonntag…

WERTE – Was willst Du?

                        Was ist Dir was wert?

                                    Was ist Dir wichtig?

 

Du siehst jetzt 48 Begriffe, die wir Werte nennen.
Wenn Du ermitteln möchten, welche Werte Dir momentan am wichtigsten sind, gehe folgendermaßen vor:

  1. Streiche 20 Werte weg. Dann weitere zehn und noch mal zehn.
  2. Es bleiben acht Werte übrig – von denen streichst Du noch einmal fünf weg
    und bringst dann die drei verbleibenden Wert in eine Reihenfolge.
Einfluss Freiheit/Autonomie Sicherheit Genuss
Begeisterung Macht Sorgfalt Familie
Geld/Wohlstand Verantwortung Selbstbestimmtheit Harmonie
Anerkennung Gleichberechtigung Status/Ruhm Taktgefühl
Spaß Freude Glauben Gerechtigkeit
Verlässlichkeit Weisheit/Wissen Ehre Leistung
Geborgenheit Disziplin Verschwiegenheit Risiko
Akzeptanz Beziehung Spiritualität Zugehörigkeit
Bescheidenheit Herausforderung Verbindlichkeit Lust/Leidenschaft
Liebe Freundschaft Gesundheit Gewissenhaftigkeit
Vertrauen Erfolg Loyalität Abenteuer
Zusammenarbeit Sinn Mut Toleranz

 

Schreibe jetzt Deine drei wichtigsten Werte auf! In der Reihenfolge Deiner Priorität.

  1. _______________________________
  2. _______________________________
  3. _______________________________

 


Diese Übung ist gar nicht so leicht und bringt manchen arg ins Grübeln.

Über einige Werte hast Du wahrscheinlich noch nie wirklich nachgedacht. Oder?
Das ist in Ordnung.
Vielleicht denkst Du in ein paar Wochen eh anders über das, was Du hier ermittelt hast, und änderst Deine Meinung.

 

Wenn Du magst, kannst Du in einer ruhigen Stunde oder auf einem einsamen Spaziergang die nachfolgende Frage für Dich beantworten:

⇒ Finden sich diese Werte in Deinem Leben wieder?

Eine ausführlicheren Wertekatalog sowie weitere Fragen habe ich Dir im PDF-Download aufgeführt.

 Viel Spaß,
Sven Henze

P.S.: Hier gibt’s natürlich den Test zum Ausdrucken – gratis und detaillierter.
PDF-Download: SelbstTest – was ist mir wichtig ?

Wie findet sich eine Lösung am besten?

„Wenn wir anerkennen,
was jeder von uns braucht,
entwickeln sich Lösungen fast von allein.“  (Monika Treppte)

Beziehung zwischen Chef & Mitarbeiter sowie Paarbeziehung – was haben sie gemein?

Beziehungen sind nicht dazu da,
den Menschen glücklich zu machen.

Ihre Funktion ist vielmehr, dem Menschen „Futter“ für sein Wachstum zu liefern
und ihn bewusster zu machen.

Andere Meinungen? Auch ok?

Wie lebe ich das Miteinander in Unternehmen? Wie gehe ich mit anderen Meinungen um?

Wenn Ihre Kollegin bzw. Ihr Kollege sehr ähnlich tickt wie Sie, verstehen sie sich meist sehr gut und es gibt wenige Reibungspunkte.
Wenn Ihre Kollegin bzw. Ihr Kollege allerdings unterschiedliche Sichtweisen, Interessen, Einstellungen und anders gelagerte Überzeugungen besitzt, dann verstehen Sie sich meist nicht sonderlich gut und „die Chemie passt nicht“. Ihr zwischenmenschliches Miteinander könnte besser sein, denn Sie rasseln schneller mal aneinander.

Wir können nicht immer davon ausgehen, dass andere ebenso denken wie wir. Dementsprechend ist es heutzutage mehr denn je einer der Kernkompetenzen schlechthin, wie wir mit anderen Meinungen, uns fremden Überzeugungen, Denkweisen und Andersartigkeiten umgehen.
Wie verhalten Sie sich, wenn Ihre Idee bzw. Ihr Gedanke, den Sie Ihrem Gegenüber erläutern, nicht auf sofortige Zustimmung stößt? Bleiben Sie gelassen und legen Ihre Sichtweise ruhig da, ohne den anderen missionieren zu wollen? Oder passiert es Ihnen auch häufiger, dass Sie ungeduldig werden den anderen versuchen zu überreden und denken „er muss es doch verstehen – so schwierig ist es doch nicht.“?

Einwände in der Kommunikation sind ganz normal und kein Indiz dafür, dass das Gespräch in eine falsche Richtung läuft. Es ist legitim, dass unser Gegenüber eine andere Meinung hat als wir selbst. Andere Sichtweisen gilt es zu respektieren. Zumindest dann, wenn Sie als Mitarbeiter oder gar Führungskraft eine Karriere anstreben und ein respektierter Kollege bzw. Chef sein wollen. Denn nur, wenn Sie andere respektieren, werden Sie respektiert.
Wenn Ihr Gegenüber das Gefühl hat, dass Sie ihn und seine Bedenken nicht ernst nehmen, nützen Ihnen die ausgefeiltesten Argumentationstechniken reichlich wenig. Zeigen Sie möglich jederzeit Verständnis – oder zumindest Neugierde und Interesse, die Sichtweise Ihres Gegenübers verstehen zu wollen. Hüten Sie sich davor, vorschnell eine Kontraposition einzunehmen. Denn dann wird Ihr Gesprächspartner sehr wahrscheinlich seinen eigenen Standpunkt heftig verteidigen. Was nützt es Ihnen, wenn Sie siegreich aus einer Diskussion gehen, doch die Kooperationsbereitschaft oder gar den Respekt eines Mitarbeiters verloren haben?

Die Lösung: Sehen Sie einen Einwand als etwas Positives. Wenn Ihr Gegenüber keinerlei Rückfragen stellt, liegt der Verdacht nahe, dass er am Thema nicht wirklich interessiert ist oder er der Meinung ist, dass der von Ihnen angesprochene Punkt nicht relevant für ihn ist. Warum soll er sich die Mühe machen, Zwischenfragen zu stellen? Ein Einwand zeigt also erst einmal ein positives Interesse an Ihrem Thema. Häufig ist es mit Einwänden so, dass Ihr Gegenüber von einer Unsicherheit befreit werden will. Also vergessen Sie nicht: Kritische Fragen kommen nur, wenn Ihr Gesprächspartner auch interessiert ist.

 

…siehe auch Teil 2

Andere Meinungen? Auch ok? – Teil 2

Auch ist es in Ordnung, wenn Sie einen berechtigten Einwand auch mal zustimmen. Im Anschluss können sie dann offensichtliche und gewichtige Vorteile bzw. Chancen besonders herausstellen: „Diesen Punkt hatte ich auch schon bedacht; das ist vielleicht ein kleiner Nachteil. Nur lassen Sie uns gemeinsam auf folgende Vorteile schauen….“

Natürlich können Sie auch versuchen, Einwände vorwegzunehmen und diese im Vorfeld selbst zu formulieren: „Sie werden nun vielleicht zu bedenken geben, dass….“ Doch ich würde nicht zuviel Gehirnschmalz vorab investieren. Denn es ist wichtig, dass Ihr Gespräch ein Di-alog wird. Wenn Sie alle möglichen Einwände bereits vorwegnehmen, dann führen Sie eher einen Monolog. Ihr Gegenüber fühlt sich nicht wirklich wahrgenommen.

Was ist aber nun, wenn Ihr Gesprächspartner keine Einwände bringt. Allerdings auch keine interessierte Zustimmung signalisiert. Wie reagieren Sie dann?

Hier gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten. Eine möchte ich an dieser Stelle zwar nennen, jedoch führt sich nur in seltenen Fällen zum Erfolg: Provozieren Sie Ihr Gegenüber. Sagen Sie zum Beispiel: „Sie schweigen. Ich habe den Eindruck, dass Sie meine Punkte absolut nicht interessieren.“ Und setzen danach eine Gesprächspause und warten ab.
Eine noch wirksame Methoden ist es, Ihrem schweigenden Gegenüber einfach eine Behauptung „in den Mund zu legen“. Wissen Sie, was ich damit meine?
Zum Beispiel können Sie sagen: „Kann es sein, dass Sie sich bereits für einen anderen Kooperationspartnern entschieden haben? Und dieses Gespräch für Sie vollkommen überflüssig ist?“

Was hat „Konfrontation“ mit zwischenmenschlicher Nähe zu tun?

Das Wort „Konfrontation“ ist bei uns im Land meist negativ belegt. Ich weiß nicht, weshalb. Vielleicht ist es geschichtsbedingt.

 

Heute finde ich „Konfrontation“ wichtig und richtig! Warum?

Konfrontation schafft Reibung.

Reibung schafft Wärme.

Wärme schafft Verbindung.

Verbindung schafft Nähe.

Ergo:  Ohne Konfrontation keine wahre Nähe!

Sie tragen mehr als eine Brille – auch als Nicht-Brillenträger!

Es gibt nicht die EINE Wahrheit!


Stimmst Du mir zu? Wirklich?

Meine Sicht:
In 99% der Fälle stimmt dieser Ausspruch.
Ich denke, dass es keine Objektivität gibt.
Warum nicht?

Weil der Mensch nicht die Millionen von Eindrücken verarbeiten kann, die an jedem einzelnen Tag auf ihn einprasseln. Er nimmt eine Auswahl vor. Wir nehmen etwas wahr (das immer nur ein kleiner Teil dessen ist, was wirklich passiert) und leiten daraus eine Be-Deutung ab. Denn wir alle besitzen unzählige Wahrnehmungs-Filter.

Zum Beispiel sehen wir die Welt durch unsere persönliche Brille – unserer in der Vergangenheit gemachten Erfahrungen und Erlebnisse. Oder durch die Brille unserer Sehnsüchte. Oder durch die Brille unserer aus Kindertagen stammenden Erziehung oder kulturellen Prägungen. Oder, oder, oder….

Letztlich deuten wir alle Vorfälle. Häufig interpretieren wir – wir phantasieren uns die Wirklichkeit zusammen. Weil wir gefärbte Brillen tragen.

Das ist die Erklärung, weshalb unterschiedliche Menschen zu unterschiedlichen Schlussfolgerungen kommen.

So nützlich unsere Filter (unsere Brillen) sind, um uns vor einer Reizüberflutung zu schützen, so wichtig ist es für Dich zu wissen, dass Deine Filter lediglich Deine persönliche Sicht der Dinge zulassen. Die Filter behindern Dich immer dann, wenn Du das ganze Bild sehen willst.
Wenn Du andere Menschen verstehen willst. Wenn Du Klarheit gewinnen willst.

Das was wir wahrnehmen, ist also nicht die wirkliche Welt.
Deine vermeintliche objektive Wahrnehnung ist immer von Subjektivität bestimmt; es sind Deine erlebten Erfahrungen, Gefühle, Bedürfnissse, Befürchtungen, Wünsche, die mit reinspielen.

Umso gewinnender ist es für Dich, wenn Du Deine Filter gut kennst!

Die Wahrheit ist ein Plural.
Ich finde es persönlich sehr spannend, seine eigenen Filter zu erforschen, um festzustellen, was von seinem persönlichen Blickwinkel bisher ausgeblendet wird. Und welche anderen Perspektiven und Blickwinkel es noch gibt. Filteröffnung macht Spaß und erzeugt Flexibilität sowie Agilität.

Du bist dann in der Lage, die Brillen zu wechseln oder Gläser zu enttönen.

Schmarrn, Nonsens, Kokolores, Tinnef, Firlefanz….

„Selbsterkenntnis brauch i net“

‚Selbsterkenntnis‘ – was soll das? Ist doch Unsinn! Humbug!
Ich kenne mich doch!


Wirklich? Kennen Sie sich wirklich wirklich? Mit all Ihren Facetten?

Wissen Sie, weshalb Sie so denken, wie Sie denken?
Weshalb Sie sich so verhalten, wie Sie sich verhalten?

 

Ziel vieler Workshops und Trainings ist ein Stück ‚Selbsterkenntnis‘:

Denn … Ziel der Selbsterkenntnis ist es, das eigene Denken und Handeln zu verändern:

  • dass es einem leichter fällt als vorher
  • dass es einem besser geht als vorher
  • dass man sich seltener selbst im Weg steht
  • dass man sich nicht mit lähmenden Gedanken beschäftigt
  • dass man mit sich im Reinen ist
  • dass man das Beste aus sich rausholt.

Klarheit gewinnen… braucht oft Zeit

„Ohne Klarheit kein Klartext.“

Klarheit zu gewinnen, ist ein Prozess:
Ich gewinne Eindrücke, Vermutung und Meinung.
Diese überdenke ich,
bewerte sie für mich und reflektiere das Ganze.
Erst danach kann ich einen Standpunkt einnehmen.

So gewinne ich die eigene, innere Klarheit.

Die eigene Klarheit zu gewinnen, ist jedoch erst der erste Schritt.
Der zweite Schritt heißt, andere ins Boot zu holen.
Und hierzu sollte ich Klartext sprechen und mit meiner Klarheit andere überzeugen.

Können Sie klar sprechen und auf den Punkt kommen?

Nichts Neues – trotzdem cool…

Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung
                                               (Antoine de Saint-Exupery, Flugpilot + Schriftsteller)

 

Der Satz kommt so einfach und schlicht daher,
wir jedoch von uns allen so häufig ignoriert. Und führt zu unnötigen Konflikten.
Stimmt’s?